Neue Meldung

SaarNex: 29,5 Millionen Euro für KI, Sensorik und neue Innovationen made im Saarland

Ein neuer Forschungsverbund von htw saar, Universität des Saarlandes und Fraunhofer IZFP stärkt mit Unterstützung des Transformationsfonds den Technologietransfer im Saarland. Im Fokus stehen KI, Sensorik und neue Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Digitale Technologien verändern schon heute, wie wir leben, arbeiten, uns fortbewegen oder medizinisch versorgt werden. Intelligente Sensorsysteme, lernfähige Assistenzlösungen und vernetzte Infrastrukturen sollen künftig dabei helfen, von der Pflege und Gesundheitsversorgung bis hin zu Mobilität und kritischer Infrastruktur den Alltag sicherer, effizienter und resilienter zu gestalten. Gleichzeitig entstehen daraus neue Chancen für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und hochwertige Arbeitsplätze.

Genau hier setzt der neue Forschungsverbund „SaarNex“ an, mit dem das Saarland gezielt in neue Zukunftstechnologien und den Transfer von Forschung in die Anwendung investiert. Das Projekt der htw saar, der Universität des Saarlandes und des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) wurde heute im Technikum der htw saar vorgestellt. Insgesamt stehen für SaarNex bis 2032 rund 29,5 Millionen Euro zur Verfügung.

SaarNex bündelt Kompetenzen aus Künstlicher Intelligenz, Sensorik, Neurotechnologie, Dezentralität, Kommunikation und Datenmanagement, um daraus neue Anwendungen für Gesundheit, Pflege, Mobilität sowie kritische Infrastruktur zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen intelligente Sensorsysteme, autonome Assistenzlösungen und energieeffiziente KI-Technologien für eine resiliente und digital vernetzte Gesellschaft.

Gleichzeitig soll der Forschungsverbund dabei helfen, neue Zukunftsfelder für den Standort Saarland zu erschließen. Gemeinsam mit Unternehmen wollen die Partner technologische Entwicklungen schneller in konkrete Anwendungen überführen und daraus neue Innovationskraft, zusätzliche Wertschöpfung und hochwertige Arbeitsplätze entstehen lassen.

Die htw saar übernimmt die Federführung des Verbundes. Beteiligt sind Professorinnen und Professoren aus allen vier Fakultäten der Hochschule sowie Forschende der Universität des Saarlandes.

Der Forschungsverbund konzentriert sich insbesondere auf zwei Zukunftsfelder mit hohen Wachstumspotenzialen: Gesundheit sowie kritische Infrastruktur. Themen wie intelligente Sensornetzwerke, Mensch-Maschine-Interaktion, autonome Systeme, datengetriebene Assistenzlösungen oder neuromorphe KI stehen dabei im Mittelpunkt. Das Projekt knüpft dabei an bestehende Stärken des Saarlandes in KI, Sensorik, Informatik und angewandter Forschung an und vernetzt diese stärker mit Unternehmen und praktischer Anwendung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete wirtschaftliche Anwendungen. Besonders relevant ist der Ansatz, Prinzipien biologischer Informationsverarbeitung technisch nutzbar zu machen: So erreicht z. B. das menschliche Gehirn seine Energieeffizienz nicht durch umfassende Verarbeitung aller Signale, sondern durch selektive Aufmerksamkeitsprozesse, die relevante Informationen verstärken und Störungen aktiv unterdrücken. SaarNex überführt solche neuroinspirierten Mechanismen gemeinsam mit Unternehmen in energieeffiziente Anwendungen für intelligente Infrastrukturüberwachung, autonome Assistenzsysteme, digitale Gesundheitsversorgung, Sensorik und KI‑gestützte Datenverarbeitung. Mehrere Partner haben angekündigt, neue Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aufzubauen oder bestehende Bereiche gezielt zu erweitern.

Die beteiligten Unternehmen sehen insbesondere Potenziale in Bereichen wie intelligenter Infrastrukturüberwachung, autonomen Assistenzsystemen, digitaler Gesundheitsversorgung, Sensorik und KI-gestützter Datenverarbeitung. Mehrere Partner haben bereits angekündigt, neue Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aufzubauen oder bestehende Bereiche auszubauen.
SaarNex ist auf eine langfristige Wirkung angelegt: Neben neuen technologischen Lösungen sollen durch den Verbund zusätzliche Forschungsgruppen, Transferstrukturen und Innovationspartnerschaften entstehen. So soll das Saarland Schritt für Schritt zu einem sichtbaren Standort für intelligente, menschenzentrierte Zukunftstechnologien werden.

Mehr dazu in der Originalveröffentlichung.

Diese News erscheint im Rahmen der saarländischen Transferinitiative, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie. Partner der Initiative sind die saaris GmbH, die FITT gGmbH sowie die Triathlon Transfer GmbH. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist die nachhaltige Stärkung des Technologietransfers im Saarland und damit die gezielte Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des saarländischen Wirtschaftsstandortes. 

Sie haben Interesse, diese Themen mitzuentwickeln? Dann kontaktieren Sie auch gerne die saaris-Verantwortlichen aus dem Bereich Technologietransfer.

Ihre Ansprechpartner bei saaris:

Max Mustermann
Pascal Thome Leitung Technologietransfer 0681 210 66 205 pascal.thome@saaris.saarland
Max Mustermann
Heike Ziegler-Braun Technologietransfer | Life Science & Material Science 0681 210 66 203 heike.ziegler-braun@saaris.saarland
Max Mustermann
Markus Kreibiehl Technologietransfer | Sustainable Smart Production & New Mobility 0681 210 66 201 markus.kreibiehl@saaris.saarland

Gefördert durch