Frauenhand, die das Metaverse-Universum berührt, Konzept der digitalen Transformation für das Technologiezeitalter der nächsten Generation.

Digitalisierte Arbeitswelt und Personalpolitik

INQA-Coaching kommt im Sommer – neues Förderprogramm für KMU

Im Sommer letzten Jahres hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine neue Förderrichtlinie erlassen und damit das Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erweitert. Das Programm INQA-Coaching soll KMU auf ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützen. Mit Hilfe des Programms können KMU Prozesse erarbeiten, die sich an den Bedürfnissen der Beschäftigten orientieren und gleichzeitig zukunftsweisend die Herausforderung der digitalen Transformation umsetzen. Speziell ausgebildete und zertifizierte INQA-Coaches stehen Ihnen dabei zur Seite.

Das Programm zielt darauf ab, Lern- und Entwicklungsprozesse zu entwickeln, um den digitalen Wandel innovativ zu gestalten. Hierzu wurden vorhandene Beratungsprogramme aus der unternehmensWert:Mensch-Welt neu aufgelegt und weiterentwickelt, und das stets orientiert an der Praxis. Die maßgeschneiderten Lösungen aus der Programmlaufzeit dienen den KMU als Grundlage für die Zukunft, und sollen auch bei Herausforderungen wie dem demografischen oder ökologischen Wandel unterstützen.

Was ist INQA-Coaching?

INQA-Coaching knüpft im Rahmen der ESF-Plus-Förderperiode an die erfolgreichen Strukturen und Verfahren des Vorgängerprogramms uWM an, fokussiert sich aber auf den ehemaligen Programmzweig uWM plus. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem agilen Ansatz bei der nachhaltigen und beteiligungsorientierten Bewältigung von personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungsbedarfen zu unterstützen und damit fit für den digitalen Wandel zu machen.

Hierzu können KMU in einer regionalen INQA-Beratungsstelle eine INQA-Erstberatung in Anspruch nehmen, um die Fördervoraussetzungen und den konkreten betrieblichen Unterstützungsbedarf zu klären und gegebenenfalls einen INQA-Coaching-Scheck zu erhalten. Dieser kann nur bei autorisierten INQA-Coaches eingelöst werden.

Weitere Informationen zu den Zielen, Verfahren und Förderbedingungen von INQA-Coaching erhalten Sie von Elisabeth Hessedenz, INQA-Beratungsstelle bei saaris unter 0681 9520-453 oder unter elisabeth.hessedenz@saaris.saarland.

Schneller, weiter digitaler!

Die Arbeitsrealität wandelt sich auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) rasant. Hier greift INQA-Coaching unter die Arme und unterstützt dabei, passgenaue Lösungen für konkrete betriebliche Bedarfe zur personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Gestaltung des digitalen Wandels zu finden. Das Coaching erfolgt anhand einer agilen Methode, die Unternehmensführung und Beschäftigten einen gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess ermöglicht. Teilnehmen können alle Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Da auch Kleinstunternehmen ab einem Mitarbeitenden die Möglichkeit eines Coachings erhalten sollen, ist das Modell auch für diesen Einsatz angepasst. 

Bis zu 80 Prozent der Beratungsleistungen können übernommen werden. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). 

Wie sieht der Beratungsprozess aus?

Das Programm sieht einen dreistufigen, beteiligungsorientierten Beratungsprozess vor, der sich gezielt am Bedarf der teilnehmenden Betriebe orientiert:

Im Rahmen der neutralen und bundesweit einheitlichen Erstberatung wird die Förderfähigkeit geklärt und gemeinsam mit den Unternehmen der konkrete betriebliche Veränderungsbedarf identifiziert. Je nach Bedarf kann die IBS einen Beratungsscheck für die Prozessberatung ausstellen oder auf ein anderes regionales Angebot verweisen. Beratungsschecks können mit einer Laufzeit der Prozessberatung von bis zu sieben Monaten vergeben werden.

Der Beratungsscheck ermöglicht es den Unternehmen, zusammen mit ihren Beschäftigten eine weiterführende Prozessberatung im Umfang von max. 12 Beratungstagen in Anspruch zu nehmen. Die Prozessberatung erfolgt direkt vor Ort im Betrieb durch für das Programm autorisierte Prozessberaterinnen und -berater und unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung (falls vorhanden) sowie der Beschäftigten. Sie umfasst dabei die Analyse der Stärken und Schwächen des Unternehmens als auch die Entwicklung von Handlungszielen und Maßnahmen, die dann in einem verbindlichen betrieblichen Handlungsplan festgehalten werden. Anschließend werden die Veränderungsprozesse angeschoben und begleitet.

Sechs Monate nach Abschluss der Prozessberatung erfolgt durch die Erstberatungsstellen eine Bilanzierung der umgesetzten Maßnahmen unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung (falls vorhanden) bzw. einzelner Beschäftigter. Dabei wird geprüft, ob weiterer Beratungsbedarf besteht und ob für die Umsetzung einzelner Maßnahmen ggfs. auf regionale Unterstützungsangebote verwiesen werden kann (z.B. der Kassen, der Kammern, der Initiative Neue Qualität der Arbeit oder anderer Landesinitiativen).

Förderer

Kooperationspartner

Ihre Ansprechpartnerin:

Max Mustermann
Elisabeth Hessedenz Leitung INQA Beratungsstelle Saarland 0681 210 66 340 elisabeth.hessedenz@saaris.saarland