Aktuelle Meldungen

Generationen verstehen – Arbeitgeberattraktivität gezielt stärken

Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Erwartungen an Arbeit – doch sie eint mehr, als oft angenommen wird. Für Unternehmen, die ihre Arbeitgeberattraktivität weiterentwickeln möchten, ist dieses Wissen zentral. Das neue und bundesweit geltende RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität greift diese generationenübergreifenden Perspektiven auf und macht sichtbar, wie attraktiv Unternehmen aus Sicht ihrer Mitarbeitenden tatsächlich sind. Für Unternehmen im Saarland ist saaris der Ansprechpartner vor OrtAls Vertreter des RKW-Gütesiegels unterstützt saaris Betriebe bei der Umsetzung des Gütesiegels und der Stärkung ihrer Arbeitgeberattraktivität. 

Unterschiedliche Generationen bringen unterschiedliche Erwartungen an Arbeit mit. Was heute häufig als „Generationenkonflikt“ diskutiert wird, ist jedoch kein neues Phänomen – neu ist vor allem, wie offen beispielsweise von der Generation Z Bedürfnisse und Erwartungen formuliert werden. Genau hier setzt das RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität für kleine und mittlere Unternehmen an: Es betrachtet Arbeitgeberattraktivität bewusst generationenübergreifend und basiert auf strukturierten Rückmeldungen aus der Belegschaft. 

Die Praxishilfe „So gelingt eine gute Zusammenarbeit der Generationen“ des RKW Kompetenzzentrums, Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand, zeigt: Zwischen den Generationen bestehen Unterschiede, aber keine unüberbrückbaren Gegensätze. Für Unternehmen, die sich mit dem RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität auseinandersetzen, sind diese Erkenntnisse eine wichtige Grundlage.

Unterschiedliche Erwartungen – gemeinsame Grundlagen  

Jüngere Beschäftigte legen häufig besonderen Wert auf Sinnhaftigkeit der Arbeit, Entwicklungsmöglichkeiten, Feedback und Flexibilität. Erfahrene Beschäftigte schätzen hingegen Verlässlichkeit, klare Strukturen, Wertschätzung ihrer Erfahrung sowie Mitgestaltungsmöglichkeiten. Trotz dieser Unterschiede verbindet alle Generationen vieles: Ein respektvoller Umgang, gute Führung, faire Arbeitsbedingungen und ein positives Miteinander sind für Beschäftigte jeden Alters entscheidend. 

Genau diese gemeinsamen Grundlagen spiegeln sich auch im RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität wider, das Arbeitgeberqualität nicht einseitig bewertet, sondern verschiedene Perspektiven und Lebensphasen berücksichtigt. 

Arbeitgeberattraktivität heißt: Lebensphasen berücksichtigen 

Arbeitgeberattraktivität entsteht nicht dadurch, sich auf einzelne Generationen auszurichten. Entscheidend ist vielmehr, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass unterschiedliche Lebensphasen und Perspektiven berücksichtigt werden. Unternehmen profitieren dabei von altersgemischten Teams, in denen Erfahrung und neue Impulse zusammenkommen. 

Die Praxishilfe des RKW Kompetenzzentrums macht deutlich: Konflikte entstehen weniger durch das Alter selbst, sondern durch fehlende Kommunikation, unklare Erwartungen oder ungleiche Belastungen. Eine wertschätzende Unternehmenskultur und passgenaue personalpolitische Maßnahmen sind zentrale Erfolgsfaktoren – Aspekte, die auch im Rahmen des RKW-Gütesiegels Arbeitgeberattraktivität systematisch betrachtet werden. 

Arbeitgeberattraktivität sichtbar machen

Um Arbeitgeberattraktivität gezielt weiterzuentwickeln, reicht Bauchgefühl nicht aus. Strukturierte Rückmeldungen aus der Belegschaft helfen dabei, Stärken und Entwicklungsfelder realistisch einzuschätzen. 

Hier setzt das RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität für kleine und mittlere Unternehmen an: Es macht sichtbar, wie attraktiv ein Unternehmen aus Sicht der Mitarbeitenden tatsächlich ist – generationenübergreifend, praxisnah und auf Basis einer anonymen Befragung. Unternehmen erhalten so eine fundierte Grundlage, um ihre Arbeitgeberattraktivität gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln. 

Bildnachweis: KI-generiert über Chat GPT

Mehr zum Thema: 

  • Ausführliche Informationen zum RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität finden Sie hier