Startups im Saarland: Neue Technologien für Medizin, Industrie und Mittelstand
Wie kann Künstliche Intelligenz medizinische Diagnosen unterstützen? Wie lassen sich Produktionsprozesse direkt vor Ort analysieren? Und wie können Handwerksbetriebe administrative Aufgaben mit KI vereinfachen? Antworten auf solche Fragen liefern junge Startups aus dem Saarland, die im ersten Startup Launchpad ihre technologischen Geschäftsideen weiterentwickelt haben. Beim Demo Day am 22. September präsentierten acht Teams ihre Lösungen vor Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem saarländischen Gründungsökosystem. Insgesamt waren 41 Teams mit rund 100 Gründerinnen und Gründern in die erste Kohorte gestartet.
KI, Medizintechnik und industrielle Innovationen
Die Geschäftsmodelle zeigen, wie breit das Spektrum technologieorientierter Startups im Saarland ist:
Ascle entwickelt eine KI-basierte Lösung zur automatisierten Bestimmung des Hirndrucks per Ultraschall. Die Technologie soll in bereits vorhandene medizinische Geräte integriert werden und Anwendungen in Kliniken und Notaufnahmen ermöglichen.
ChromaMOS arbeitet an einem mobilen Messgerät für Gasanalysen. Qualitätskontrollen sollen damit direkt in der Produktion möglich sein, anstatt Proben zur Analyse ins Labor zu schicken.
CarboSlag entwickelt aus regionaler Stahlschlacke standortspezifische Materialien. Diese sollen dazu beitragen, Bergbaufolgeflächen und Grubenwasser schneller zu sanieren.
TelAIscope setzt Künstliche Intelligenz für die Planung in Unternehmen ein. Das Startup erstellt Bedarfsprognosen für Einkauf, Lager und Produktion und leitet daraus konkrete Planungsempfehlungen für den Mittelstand ab.
Mit Griffi entwickelt das Startup n3tz einen KI-Assistenten für Handwerksbetriebe. Das System nimmt Anrufe und Anfragen entgegen und bereitet die weiteren Arbeitsschritte bis zur Rechnung als prüfbare Entwürfe vor.
ternfold konzentriert sich auf den Einsatz von KI in Geschäftsprozessen. Die Lösung soll es Mitarbeitenden ermöglichen, KI-Aktionen nachzuvollziehen, zu verändern und freizugeben.
Auch Bildung und Ernährung gehören zum Spektrum: TeLLO verwandelt gedruckte Kinderbücher in interaktive Lernbegleiter, während Fuelbite einen vollwertigen, herzhaften Mahlzeitenriegel für die Verpflegung unterwegs entwickelt.
Für Unternehmen sind die Startups insbesondere dort interessant, wo technologische Lösungen auf konkrete betriebliche Herausforderungen treffen. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Technologietransfer an.
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House of Transfer bringt Unternehmen und Innovation zusammen
Das House of Transfer (HoT) bietet Unternehmen im Saarland einen Zugang zu Technologien, Forschung und innovativen Partnern. saaris, FITT und Triathlon bündeln dafür ihre Kompetenzen und unterstützen Unternehmen beim Technologietransfer – von der ersten Fragestellung über das Matching mit geeigneten Partnern bis zur Umsetzung von Innovationsprojekten. Dazu gehören auch Kontakte zu Startups und jungen Technologieunternehmen. Wer beispielsweise eine Lösung für Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Produktion, Medizintechnik oder Materialwissenschaft sucht, kann über das House of Transfer passende Ansprechpartner identifizieren und Kontakte zu relevanten Akteuren herstellen. Sie haben eine technologische Herausforderung und suchen eine passende Lösung oder einen innovativen Partner? Oder Sie möchten mit einem der Startups aus dem Startup Launchpad in Kontakt kommen? Das House of Transfer unterstützt beim Einstieg und bringt Unternehmen mit den passenden Kompetenzen und Kontakten zusammen.
Diese News erscheint im Rahmen der saarländischen Transferinitiative, House of Transfer (HOT). Partner der Initiative sind die saaris GmbH, die FITT gGmbH sowie die Triathlon Transfer GmbH. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist die nachhaltige Stärkung des Technologietransfers im Saarland und damit die gezielte Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des saarländischen Wirtschaftsstandortes.
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