Hightech aus Papier: Forschung eröffnet neue Chancen für Unternehmen

Papier könnte zum Werkstoff der Zukunft werden. Leicht, nachwachsend, recycelbar und biologisch abbaubar, bietet es großes Potenzial für neue industrielle Anwendungen. Ein neuer Sonderforschungsbereich unter Leitung der TU Darmstadt will deshalb ab Oktober 2026 erforschen, wie sich Papier gezielt mit neuen funktionalen Eigenschaften ausstatten lässt. Mit dabei ist Prof. Dr. Markus Gallei von der Universität des Saarlandes.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Struktur und Eigenschaften von Papier so beeinflussen lassen, dass daraus maßgeschneiderte Hightech-Materialien entstehen. Gallei und sein Team entwickeln neuartige Papiermaterialien, deren Eigenschaften mithilfe spezieller Polymere gezielt verändert werden können. Perspektivisch sollen daraus unter anderem intelligente Membranen und Materialien für Sensoren entstehen.

Forschung als Chance für Unternehmen

Für Unternehmen eröffnet diese Entwicklung spannende Perspektiven. Funktionale Papiere könnten künftig beispielsweise im Leichtbau, in der Medizintechnik, Sensorik, Robotik oder bei intelligenten Verpackungen eingesetzt werden. Besonders interessant ist die Verbindung von technologischer Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Damit wird der Technologietransfer vom „Labor“ in die Anwendung entscheidend. Unternehmen können frühzeitig von neuen Forschungsergebnissen profitieren, eigene Anforderungen einbringen und gemeinsam mit Forschungseinrichtungen neue Produkte, Materialien und Verfahren entwickeln.

Wer früh den Kontakt zur Forschung sucht, kann Innovationen mitgestalten und sich Wettbewerbsvorteile für die Zukunft sichern. Der neue Sonderforschungsbereich „Funktionale Papiere“ schafft dafür ein spannendes Forschungsumfeld und eröffnet neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Der SFB startet am 1. Oktober 2026 und wird zunächst bis 2030 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Neben der TU Darmstadt und der Universität des Saarlandes sind weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligt.

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Diese News erscheint im Rahmen der saarländischen Transferinitiative. Partner der Initiative sind die saaris GmbH, die FITT gGmbH sowie die Triathlon Transfer GmbH. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist die nachhaltige Stärkung des Technologietransfers im Saarland und damit die gezielte Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des saarländischen Wirtschaftsstandortes.

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