Warum es besser sein kann, sich bei Mehrfach-Impfungen in denselben Arm pieksen zu lassen
Die meisten machen sich vor einer Impfung einige Gedanken: Wird’s wehtun? Bekomme ich Fieber? Schmerzt die Einstichstelle? Die Frage, ob man sich eine Mehrfach-Impfung besser in denselben Arm geben lassen sollte oder lieber rechts und danach links (oder umgekehrt), dürfte sich bisher aber kaum jemand gestellt haben. Dabei ist sie durchaus von Bedeutung, wie eine junge Wissenschaftlerin der Universität des Saarlandes nun herausfinden konnte.
Am auffälligsten war die Beobachtung, dass die Zahl der CD8-T-Zellen, umgangssprachlich „T-Killerzellen“ genannt, zwei Wochen nach der Impfung bei den „einseitig“ Geimpften deutlich höher war bei denjenigen, die ihre Impfung in beide Arme bekommen haben. „Bei den ipsilateral geimpften Probanden konnten wir die Killerzellen in 67 Prozent der Fälle nachweisen. Bei den contralateral geimpften Personen lag dieser Anteil nur bei 43 Prozent“, nennt Laura Ziegler die Zahlen. Das bedeutet, dass das Immunsystem im Falle einer Corona-Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit besser auf das Virus reagieren kann, da mehr Killerzellen dem Virus ans Leder bzw. an die Hülle gehen.
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