ZF und BMW treiben zukunftsfähige Antriebstechnologien voran – Chancen für den Technologietransfer im Saarland
Mit einem langfristigen Liefervertrag bis in die späten 2030er-Jahre setzen die ZF Friedrichshafen AG und die BMW Group ein starkes Signal für eine technologieoffene und emissionsarme Mobilität. Kern der Vereinbarung ist die Weiterentwicklung des bewährten Acht-Gang-Automatikgetriebes 8HP, das gezielt für elektrifizierte Antriebskonzepte optimiert wird.
Weiterentwicklung des 8HP: Brückentechnologie für die Mobilität der Zukunft
Das 8HP-Automatikgetriebe zählt weltweit zu den effizientesten und leistungsfähigsten Getrieben im Pkw-Bereich und wird weitestgehend in Saarbrücken gefertigt. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird der modulare Getriebebaukasten konsequent weiterentwickelt – mit besonderem Fokus auf Hybridisierung, Effizienzsteigerung und die Integration in unterschiedliche Antriebskonzepte.
Damit bleibt das 8HP eine zentrale Brückentechnologie: Es verbindet klassische Verbrenner, Plug-in-Hybride und elektrifizierte Antriebe und ermöglicht Herstellern wie Zulieferern eine hohe technologische Flexibilität in einer Phase tiefgreifenden Wandels der Automobilindustrie.
Planungssicherheit als Innovationsmotor
Der Vertrag im Milliardenvolumen schafft langfristige Planungssicherheit für beide Partner, idealerweise auch für das Werk in Saarbrücken. Für ZF bedeutet dies gezielte Investitionen in Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung neuer Getriebegenerationen. Gleichzeitig zeigt die Vereinbarung, dass auch in einem zunehmend elektrifizierten Markt hochentwickelte Antriebskomponenten weiterhin eine Schlüsselrolle spielen.
Bedeutung für den Technologietransfer im Saarland
Gerade für den Automobil- und Zulieferstandort Saarland ist diese Entwicklung hochrelevant. Unternehmen wie ZF prägen mit solchen Technologiepartnerschaften die Innovationsrichtung der gesamten Branche. Neue Anforderungen an Software, Elektronik, Werkstoffe, Fertigungstechnologien und Systemintegration eröffnen zahlreiche Anknüpfungspunkte für Forschungseinrichtungen, KMU und Start-ups in der Region.
Der gezielte Technologietransfer – von der industriellen Entwicklung in die Anwendung vor Ort – ist dabei entscheidend. Er ermöglicht es saarländischen Unternehmen, frühzeitig an neuen Wertschöpfungsketten teilzuhaben, Know-how aufzubauen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Genau hier setzt saaris an: als Schnittstelle zwischen Industrie, Forschung und Mittelstand, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen.
Zukunftsfähige Mobilität braucht starke regionale Netzwerke
Die Vereinbarung zwischen ZF und BMW zeigt exemplarisch, wie technologische Weiterentwicklung, industrielle Partnerschaften und langfristige Strategien zusammenspielen müssen, um den Wandel der Mobilität erfolgreich zu gestalten. Für das Saarland liegt darin eine klare Chance: durch aktiven Technologietransfer, gezielte Kooperationen und die Stärkung regionaler Innovationsökosysteme. saaris fungiert gemeinsam mit dem neuen Netzwerk “Technologietransfer” als Brückenbauer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Sie haben Interesse, daran teilzuhaben? Dann kontaktieren Sie sehr gerne unsere saaris-Spezialisten.
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