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DIKOM-Innovations-Campus, Gesundheitsregion Saar und saaris präsentieren sich auf Deutschlands wichtigstem Gesundheitskongress

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin gilt als die wichtigste Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft. Die diesjährige Veranstaltung stand im Zeichen der Transformation des Gesundheitswesens – geprägt von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Prävention und neuen Versorgungsformen. Mit mehreren Beiträgen war auch das Saarland vertreten und präsentierte innovative Ansätze für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sowie die Entwicklung leistungsfähiger Innovationsökosysteme.

saaris gestaltet Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit

Mit dem DIKOM-Innovations-Campus stellte das Innovationsfondsprojekt DIKOM – Diagnostik-Konsil im Pflegeheim mittels Mobiler Geriatrie Unit (MGU) seine innovative Versorgungslösung einem breiten Fachpublikum vor. Gemeinsam präsentierten sich die Projektpartner sowie die an Entwicklung und Ausbau des Diagnostikmobils beteiligten Unternehmen und medizinischen Expertinnen und Experten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Krankenkassen und Gesundheitswirtschaft informierten sich über das Modell, das hochmoderne Diagnostik direkt in Pflegeeinrichtungen bringt und damit unnötige Krankenhauseinweisungen vermeiden soll.
Die Resonanz auf den Innovations-Campus unterstreicht das Potenzial dieser im Saarland entwickelten Versorgungsinnovation und machen zugleich die Innovationskraft des Gesundheitsstandortes Saarland sichtbar.

saaris bringt Innovationsökosysteme in die bundespolitische Diskussion ein

Mit dem Panel „Gesundheitstechnologieparks: Kathedralen in der Wüste oder Brutstätten der Zukunftswirtschaft?“ setzte saaris im Hauptstadtforum Gesundheitspolitik einen weiteren Akzent. Vertreter erfolgreicher Gesundheits- und Life-Science-Standorte aus Deutschland und Österreich diskutierten darüber, welche Voraussetzungen Innovationsstandorte heute erfüllen müssen, um Forschung, Unternehmen und Gesundheitsversorgung nachhaltig miteinander zu verbinden.
Der gemeinsame Tenor der Diskussion war eindeutig: Gesundheitstechnologieparks sind weit mehr als moderne Infrastruktur. Entscheidend sind funktionierende Innovationsökosysteme, in denen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken, Start-ups, Investoren, Wirtschaftsförderungen und die öffentliche Hand eng zusammenarbeiten. Professionelles Clustermanagement, verlässliche Governance-Strukturen sowie ein kontinuierlicher Wissens- und Technologietransfer schaffen die Voraussetzungen dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in marktfähige Produkte, neue Versorgungsangebote und wirtschaftliche Wertschöpfung zu überführen.

Bundesweite Vernetzung über das Netzwerk Deutsche GesundheitsRegionen

Diese Themen wurden auch im Netzwerk Deutsche GesundheitsRegionen e.V. (NDGR) aufgegriffen, dessen Mitglied saaris ist. Das bundesweite Netzwerk verbindet Gesundheitsregionen, Cluster und Innovationsinitiativen mit dem Ziel, den Wissenstransfer zwischen den Regionen zu fördern, gemeinsame Interessen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten und die Gesundheitswirtschaft als Zukunftsbranche weiterzuentwickeln.
Innovative, patientenorientierte und sektorenübergreifende Versorgungsansätze entstehen vor allem dort, wo regionale Akteure Verantwortung übernehmen und die notwendigen Handlungsspielräume erhalten. Das Standprogramm des NDGR machte diese Lösungsansätze sichtbar und trug dazu bei, die Rolle der Regionen als zentrale Zukunftsebene der Gesundheitsversorgung zu stärken.

Gesundheitsregion Saar schafft Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

Traditionell lud die Gesundheitsregion Saar e.V. im Rahmen des Hauptstadtkongresses zum Empfang in die Vertretung des Saarlandes beim Bund ein. Die Gesundheitsregion Saar versteht sich als Netzwerkplattform, die Akteure aus Gesundheitsversorgung, Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik zusammenführt und damit die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Saarland unterstützt.
Als Gastredner des Abends konnte die Gesundheitsregion Saar Han Steutel, Präsident des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (vfa), begrüßen. In seinem Vortrag hob er die Bedeutung der pharmazeutischen Industrie als Innovationsmotor und forschungsstärkste Branche Deutschlands hervor. Fortschritte in der Arzneimittelforschung eröffneten neue Behandlungsmöglichkeiten und verbesserten die Lebensqualität sowie die Heilungschancen vieler Patientinnen und Patienten. Zugleich sprach sich Steutel für verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation aus und kritisierte die im Zuge der Gesundheitsreform vorgesehenen Einschnitte für die pharmazeutische Industrie. Die kritische Haltung der saarländischen Landesregierung zu diesen Kürzungen begrüßte er ausdrücklich.

Kooperation als Schlüssel für die Gesundheitsversorgung von morgen

Mit dem zum Abschluss veröffentlichten Kommuniqué formulierte die wissenschaftliche Leitung des Hauptstadtkongresses klare Leitlinien für die zukünftige Entwicklung des deutschen Gesundheitswesens. Gefordert werden ein langfristiges Zielbild für die Gesundheitsversorgung, eine stärkere Präventionsorientierung, der konsequente Ausbau der Digitalisierung, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie sowie ein schnellerer Transfer medizinischer Innovationen in die Regelversorgung.
Zugleich betont das Kommuniqué, dass notwendige Strukturreformen nicht allein unter Kostengesichtspunkten betrachtet werden dürfen. Qualität, Versorgungsergebnisse und der Nutzen für die Patientinnen und Patienten müssen stärker in den Mittelpunkt rücken. Als roter Faden zog sich dabei ein Gedanke durch nahezu alle Diskussionen des Kongresses: Die Zukunft des Gesundheitswesens liegt nicht in der Abgrenzung einzelner Akteure, sondern in ihrer Zusammenarbeit. Nur durch eine enge Kooperation von Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Politik können Innovationen schneller in die Praxis gelangen und die Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheitsstandortes Deutschland langfristig gesichert werden.

saaris treibt die Entwicklung des Gesundheitsstandortes Saarland voran

Die unterschiedlichen Beiträge des Saarlandes auf und rund um den Hauptstadtkongress haben auch gezeigt, welches Potenzial der Gesundheits- und Innovationsstandort besitzt. Der DIKOM-Innovations-Campus demonstrierte die Leistungsfähigkeit innovativer Versorgungsmodelle „Made in Saarland“. Der Empfang der Gesundheitsregion Saar bot Raum für den Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens. Das von saaris mit initiierte Panel richtete den Blick auf die strategischen Voraussetzungen erfolgreicher Innovationsökosysteme.
Gerade in der stärkeren Verbindung dieser Initiativen liegt eine große Chance für den Standort Saarland. Eine intensivere Vernetzung von Forschung, Gesundheitsversorgung, Unternehmen, Wirtschaftsförderung und Politik kann dazu beitragen, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, neue Wertschöpfung zu schaffen und die Sichtbarkeit des Saarlandes als Gesundheits- und Innovationsstandort weiter zu stärken. Die Diskussionen auf dem Hauptstadtkongress haben deutlich gemacht, dass erfolgreiche Gesundheitsregionen dort entstehen, wo Kooperationen gezielt aufgebaut, gemeinsame Strategien entwickelt und die jeweiligen Stärken der Akteure zu einem leistungsfähigen Innovationsökosystem zusammengeführt werden. Für das Saarland eröffnet sich damit die Chance, seine vorhandenen Kompetenzen künftig noch stärker zu bündeln und als Modellregion für innovative Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft sichtbar zu werden.

Weitere Informationen und Rückblicke finden Sie auf der Webseite des Hauptstadtkongresses 2026 unter Hauptstadtkongress 2026 Berlin bzw. auf der Webseite der Gesundheitsregion Saar.

Diese News erscheint im Rahmen der saarländischen Transferinitiative. Partner der Initiative sind die saaris GmbH, die FITT gGmbH sowie die Triathlon Transfer GmbH. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist die nachhaltige Stärkung des Technologietransfers im Saarland und damit die gezielte Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des saarländischen Wirtschaftsstandortes. 

Sie interessieren sich für das Thema und mögliche Einsätze in der Praxis? Dann kontaktieren Sie gerne die dafür verantwortliche saaris-Mitarbeiterin. Sie ist auch Ansprechpartnerin für den Hauptstadtkongress.

Ihre Ansprechpartnerin bei saaris:

Max Mustermann
Heike Ziegler-Braun Technologietransfer | Life Science & Material Science 0681 210 66 203 heike.ziegler-braun@saaris.saarland

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