Wie kommuniziert man die unternehmerische Nachhaltigkeit authentisch und transparent?
In der Veranstaltung ‚Erfolgsfaktor Nachhaltigkeitsmarketing – verstehen, erleben & rechtssicher gestalten‘, organisiert und durchgeführt von saaris, entwickelten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemeinsam mit der Servicestelle Nachhaltiges Unternehmer und externen Expert*innen in spannenden Workshops Marketingstrategien rund ums Thema Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeitsmarketing wird zum immer größeren Stolperstein für KMU. Was ist zu viel? Was ist zu wenig? Was will die eigene Zielgruppe wissen und darf sie das rechtlich überhaupt kommunizieren? Alles Fragen, denen die Veranstaltung auf den Grund gegangen ist.
Das Ergebnis:
Durchdachte Konzepte, die zeigen, wie Nachhaltigkeit als Herzstück einer Marke authentisch und wirkungsvoll nach außen getragen werden kann.
Die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens kann dabei auf den folgenden Grundlagen erstellt werden:
– Erstellen Sie sich eine Identität Ihres (nachhaltigen) Unternehmens
– Zeigen Sie das konkrete Problem und die Auswirkungen auf die Umwelt / Gesellschaft auf
– Vermeiden Sie dabei Panikmache – apokalyptische Szenarien lähmen, anstatt zum Kauf zu motivieren
– Weisen Sie auf das Potenzial hin, wie Ihr Produkt effektiv das Problem lösen kann
– Kommunizieren Sie transparent und vor allem belegbare Ihre positiven / negativen Umweltauswirkungen
Sichern Sie sich rechtlich ab: Es ist per se verboten:
– Umweltauswirkungen zu nennen, die nicht belegbar sind
– Umweltaussagen zum gesamten Unternehmen zu treffen, wenn es sich nur auf einem bestimmten Produkt begründet
– Nachhaltigkeitssigel zu verwenden, die nicht von einem anerkannten Zertifizierungssystem ausgehen
Vermeiden Sie Colour Washing
– Green Washing: Unternehmen suggerieren Umweltfreundlichkeit, ohne entsprechende Maßnahmen zu ergreifen
– Pink Washing: Unternehmen geben vor, sich für LGBTQ+-Rechte einzusetzen, ohne dies zu tun
– Purple Washing: Unternehmen stellen sich als Unterstützer von sozialer Gerechtigkeit oder Feminismus dar, ohne Maßnahmen zu ergreifen
– Blue Washing: Unternehmen geben vor, saubere oder ethische Produktionspraktiken im Zusammenhang mit Wasserressourcen zu haben
In einem Impulsvortrag beleuchtete die Kommunikations-Expertin und Tandem-Professorin der Europäischen Akademie Otzenhausen und des Umwelt-Campus Birkenfeld die psychologischen Wirkungen hinter nachhaltigen Botschaften und gab spannende Einblicke und Tipps zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation. Im anschließenden interaktiven Workshop konnten die Teilnehmenden die erlernten Grundlagen an einem fiktiven Unternehmensbeispiel direkt anwenden.
Anschließend zeigte die Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz, Daniela Wagner-Schneider, als Referentin die rechtlichen Grundlagen auf, die es in der Nachhaltigkeits- und Markenkommunikation zu beachten gibt. Im darauf aufbauenden Workshop konnten die Teilnehmenden die bisher aufgebaute Markenstrategie rechtlich prüfen und weiterentwickeln.
Im Anschluss präsentierten Bianca Ziehe und Patrick Miers, die Co-Founder von BRAINTPRINT und Experten für Nachhaltigkeitskommunikation und Markenaufbau die wesentlichen Merkmale des faktenbasierten Marketings und welches Colour Washing es neben dem Green Washing noch zu beachten gibt.
In ihrem abschließenden Workshop-Part passten die teilnehmenden Unternehmen die Marketingstrategie an verschiedene Vertriebskanäle, die Zielgruppe an ein Gesamtvermarktungskonzept an.
Wie Sie Wort- und Bildmarken direkt anmelden können, stellte Jörg Schlimmer, Leiter des Patent- und Markenzentrums Saar, welches bei saaris angegliedert ist, abschließend vor.
Sie haben Interesse an einem erfolgreichen Nachhaltigkeitsmarketing? Dann lassen Sie sich von unseren Expertinnen bei saaris beraten.
Ihre Ansprechpartnerin bei saaris:

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