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„Energy meets Battery“: Forschung und Wirtschaft gemeinsam auf dem Weg zur Batterie der Zukunft

 

Drei Tage lang standen bei „Energy meets Battery“ aktuelle Entwicklungen rund um Batterietechnologien, Energiespeicher und Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt. Organisiert wurde die Tagung vom INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien, der Gruppe der Energiematerialien mit Dr. Stefanie Arnold und Anna Seltmann und dem Projekt TraWeBa, das bei saaris angesiedelt ist. Im Fokus stand der Austausch von Wissenschaft und Industrie, um gemeinsame Stolperfallen entlang den Wertschöpfungsketten zu erkennen und gemeinsam nach praktikablen Lösungen zu suchen. Des Weiteren sollte das Verständnis für den jeweils anderen Bereich (Wissenschaft versus Industrie) geschaffen werden. Ziel dabei: Der Transfer in die Industrie soll leichter gelingen.

Batterien sind ein Schlüssel für die Energiewende und die zunehmende Elektrifizierung vieler Bereiche. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor zahlreichen Herausforderungen: Batterien müssen leistungsfähiger, sicherer, langlebiger und nachhaltiger werden. Neue Technologien müssen außerdem zuverlässig funktionieren, wirtschaftlich hergestellt und in bestehende Prozesse integriert werden.

An dieser Schnittstelle setzte die dreitägige Konferenz „Energy meets Battery“ an. Unternehmen und Wissenschaftler präsentierten aktuelle Ergebnisse und neue technologische Ansätze. Diese reichten von innovativen Materialien und alternativen Batteriekonzepten über Recycling und Qualitätssicherung bis hin zu Batteriesicherheit, Kühlung und Energiespeichern. Dabei wurde deutlich: Die Entwicklung neuer Batterietechnologien endet nicht im Labor. Damit aus einer wissenschaftlichen Idee eine industrielle Anwendung werden kann, müssen viele weitere Fragen beantwortet werden. Wie lässt sich ein neues Material zuverlässig herstellen? Wie kann ein Verfahren in gewinnbringende Produktionsmargen hochskaliert werden? Wie lässt sich die Qualität kontrollieren? Welche Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden? Und wie sieht die Zukunft aus?

Wissenschaft trifft auf konkrete Fragen aus der Industrie

Ein wesentlicher Bestandteil der Tagung war deshalb der direkte Austausch. Neben den Fachvorträgen gab es viel Raum für Gespräche, Fragen und Networking. Diese Möglichkeiten wurden von den Teilnehmenden intensiv genutzt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Technologieunternehmen diskutierten miteinander über konkrete Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

In Workshops und sogenannten Transfer Tables wurden die Themen anschließend in kleineren Gruppen vertieft. Dabei ging es unter anderem um zukünftige Batteriekonzepte, Kreislaufwirtschaft, den Transfer von Forschungsergebnissen in Unternehmen und die Frage, wie technologische Entwicklungen erfolgreich skaliert werden können.

Gerade dieser direkte Austausch ist für den Technologietransfer entscheidend: Unternehmen kennen ihre konkreten Herausforderungen und Anforderungen. Forschungseinrichtungen verfügen über neue Erkenntnisse, Technologien und Methoden. Erst wenn beide Seiten miteinander ins Gespräch kommen, können daraus gemeinsame Projekte und wirtschaftlich nutzbare Lösungen entstehen.

Von der Forschung in die Anwendung

Das Programm der Tagung spannte den Bogen von neuen Materialien und elektrochemischen Verfahren über Recycling und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Fertigung, Qualitätssicherung, Batterietests und Energiespeicherung.

Am ersten Tag standen Forschung und Zukunftstechnologien im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in aktuelle Entwicklungen beispielsweise bei Festkörperelektrolyten, Dual-Ion-Batterien und neuen Materialien. Workshops boten Raum, zentrale Herausforderungen und Chancen der nächsten Batteriegeneration gemeinsam zu diskutieren.

Der zweite Tag zeigte, wie Forschungsergebnisse in die Anwendung gebracht werden können. Themen wie Lithium-Recycling, funktionale Beschichtungen, Demontage, industrielle Skalierung und intelligente Sensorsysteme machten deutlich, an welchen Stellen neue Technologien bereits konkrete Lösungen für Unternehmen bieten.

Am dritten Tag ging es um die industrielle Umsetzung und Skalierung. Unternehmen präsentierten Praxisbeispiele aus Batterietests, Batteriemanagement, Kühlsystemen und Energiespeicherung. Transfer Tables ermöglichten einen direkten Austausch über technologische Herausforderungen und mögliche Lösungswege.

Positive Bilanz nach drei Tagen

Nach drei intensiven Tagen fällt die Bilanz entsprechend positiv aus: Die technologischen Lösungen für die Batterie der Zukunft werden an vielen Stellen bereits entwickelt. Daniela Neisius, verantwortlich für TraWeBa bei saaris dazu: „Die vielen zukunftsorientierten Präsentationen, interessierten Fragen und intensiven Gespräche haben gezeigt, wie groß der Bedarf an Austausch und Vernetzung ist. Besonders erfreulich ist, dass aus den zahlreichen Kontakten möglicherweise konkrete Kooperationen entstehen. Genau darum geht es bei TraWeBa: Wir wollen Unternehmen und Wissenschaft mit passenden Partnern zusammenbringen und so Innovationen schneller voranbringen und profitabler gestalten“.

Sie haben Interesse am Thema Batterie? Dann kontaktieren Sie gerne unsere verantwortliche Mitarbeiterin.

Ihre Ansprechpartnerin bei saaris:

Max Mustermann
Daniela Neisius Leitung TraWeBa | saaris.motovation 0681 210 66 220 daniela.neisius@saaris.saarland