Humanoide Roboter in der Industrie
Der Weltkonzern Schaeffler, mit einem großen Standort in Homburg, eröffnet Lighthouse Factory in China und zeigt, wie physische KI und digitale Zwillinge den Weg in die industrielle Produktion ebnen. Über das House of Transfer (HoT) können Unternehmen und Forschungseinrichtungen Kooperationsmöglichkeiten im Bereich humanoide Robotik und industrielle KI ausloten.
Humanoide Roboter sollen künftig zunehmend Aufgaben in der industriellen Fertigung übernehmen. Welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, zeigt die neue Lighthouse Factory des Motion-Technology-Unternehmens Schaeffler in Taicang, China. Auf rund 7.500 Quadratmetern verbindet das Unternehmen Komponentenfertigung, Robotertraining, Datenerfassung, digitale Zwillinge und Rechenkapazitäten. Das Ziel: humanoide Roboter unter realen Produktionsbedingungen trainieren, testen und ihre Fähigkeiten für den industriellen Einsatz weiterentwickeln.
Von der Forschung in die industrielle Anwendung
In der neuen Fabrik montieren sechs humanoide Roboter an fünf Stationen zentrale Gelenkmodule für die nächste Generation humanoider Roboter. Sie übernehmen unter anderem das Bereitstellen und Sortieren von Bauteilen, die Montage, Prüfung und Verpackung. Digitale Zwillinge bilden die Abläufe virtuell ab. Sensordaten helfen dabei, Prozesse zu analysieren, zu optimieren und die Zuverlässigkeit der Fertigung zu verbessern.
Parallel trainiert Schaeffler Roboter für weitere industrielle Aufgaben wie die Sichtprüfung von Bauteilen, den Materialtransport und das Nachfüllen von Material an Produktionslinien. Dafür werden Daten aus realem Betrieb, Training und Simulation miteinander verknüpft. Die Erfahrungen aus der Praxis fließen so in die Weiterentwicklung der Robotersysteme ein.
Kooperationen über das House of Transfer anstoßen
Auch für Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Saarland bietet die Entwicklung humanoider Robotik Anknüpfungspunkte. Denkbar sind beispielsweise Kooperationen zu KI-gestützter Produktionsplanung, Robotik und Automatisierung, digitaler Simulation, Sensorik oder der Nutzung von Produktionsdaten.
Das House of Transfer (HoT) unterstützt Unternehmen dabei, passende Forschungskompetenzen und Technologiepartner zu finden und konkrete Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis mit wissenschaftlicher Expertise zusammenzubringen. Unternehmen müssen dafür nicht bereits über eigene Forschungsabteilungen oder umfassendes KI-Know-how verfügen. Entscheidend ist zunächst die Frage, welche Herausforderung gelöst oder welcher Produktionsprozess verbessert werden soll.
Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für Kooperationen im Bereich humanoide Robotik, Physical AI oder industrielle KI interessieren, können sich an das House of Transfer wenden. Gemeinsam lässt sich prüfen, welche Kompetenzen, Partner, Förderungen und Transfermöglichkeiten für das jeweilige Vorhaben infrage kommen.
Interesse an einer Kooperation? Das House of Transfer begleitet Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Suche nach geeigneten Partnern und dem Weg von der technologischen Idee zur praktischen Anwendung.
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Ihr Ansprechpartner bei saaris:

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